Mit seinem Hauptkreditgeber, der französischen Großbank BNP Paribas, hat sich Harte Gold in den vergangenen Wochen auf eine Stundung der anstehenden Schuldenzahlungen geeinigt.

Betroffen von dieser Vereinbarung sind die am 30. Juni und am 30. September 2020 zu leistenden Zahlungen. Sie wurde aufgeschoben.

Harte Gold gewinnt durch das Entgegenkommen seines Hauptgläubigers eine größere finanzielle Flexibilität. Insgesamt müssen rund 4,4 Millionen US-Dollar erst zu einem späteren Zeitpunkt an die Bank überwiesen werden. Sie stehen dem Unternehmen kurzfristig als Liquidität zur Verfügung und werden dazu eingesetzt, den Neustart der Sugar Zone Mine finanziell zu unterstützen.

Verschoben hat das Unternehmen auch die Einreichung diverser Zwischenabschlüsse und Berichte, darunter den Bericht zum 1. Quartal 2020 und die Analyse des Managements zur Entwicklung der Gesellschaft in diesem Zeitraum. Legitimiert sieht sich das Unternehmen zu diesem Schritt durch das Ontario Instrument 51-502. Es ermöglicht eine vorübergehende Befreiung von den Publikationspflichten für einen Zeitraum von bis zu 45 Tagen. Aktuell erwartet das Management, dass der Quartalsbericht bis zum 22. Mai vorgelegt werden kann.

Trotz der Einschränkungen, die die Corona-Krise auch bei Harte Gold hervorgerufen hat, blickt das Unternehmen bereits jetzt auf eine positive Entwicklung im 1. Quartal zurück. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die am Donnerstag vorgelegten Zahlen nur ungeprüfte Finanzergebnisse darstellen und damit lediglich einen vorläufigen Charakter aufweisen.

Aus den Goldverkäufen konnten zwischen Januar und März rund 15,7 Millionen CAD erlöst werden. Sehr positiv hat sich das EBITDA1 entwickelt. Es beläuft sich auf ca. 3,9 Millionen CAD und stellt damit im Vergleich zum letzten Quartal eine beachtliche Verbesserung um 104 Prozent dar.

Verbessert haben sich im Vergleich zum 4. Quartal 2019 auch die Kosten. Sie stellen auch weiterhin Harte Golds größtes Problem dar. Allerdings wird deutlich, dass die Entwicklung nicht nur im Dezemberquartal 2019 in die richtige Richtung wies. Auch im 1. Quartal 2020 konnte dieser entscheidende Trend erfolgreich fortgesetzt werden.

Die Cashkosten sanken auf 1.133 USD je Unze, was gegenüber dem Vorquartal eine weitere Verbesserung um 27 Prozent darstellt. Nicht ganz so stark war der Effekt auf die Gesamtkosten pro Unze. Die All-In Sustaining Costs (AISC) schlugen nur noch mit rund 1.951 USD zu Buche. Damit lagen sie um etwa 20 Prozent unter den AISC-Kosten im 1. Quartal 2019 und vier Prozent unter den AISC-Kosten des Dezemberquartals.
Es steht allerdings außer Frage, dass die Kosten mit 1.951 USD immer noch deutlich über dem aktuellen Goldpreis liegen und damit viel zu hoch sind. Zuversichtlich stimmt jedoch, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist und diesen auch in einer durch das Corona-Virus erschwerten Zeit konsequent und erfolgreich fortsetzt.

Fazit

Es bleibt für Harte Gold noch viel zu tun. Die entscheidenden Veränderungen sind jedoch angestoßen und werden langfristig ihren Beitrag zur Verbesserung der Gesamtsituation leisten. Darauf weisen auch die für die Minenproduktion kritischen Indikatoren wie das Abraumverhältnis, die Minenentwicklung und das Erzverhältnis, hin. Sie entwickeln sich positiv und übertrafen die Erwartungen des Managements. Das lässt die zu erwartende Zukunft – trotz Corona-Virus – in einem deutlich günstigeren Licht erscheinen.

Link zur englischen Pressemitteilung

https://www.hartegold.com/news/harte-gold-announces-deferral-of-debt-and-provides-update-on-its-upcoming-filings


Anlage Außen 221018



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