Monument Mining‘s Geschäftsjahr weicht vom Kalenderjahr ab. Deshalb war das am 31. Dezember 2019 zu Ende gegangene Quartal bereits das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Trotz steigender Gesamtkosten und einer leicht unter dem Vorjahrsquartal liegenden Förderung konnten die Bruttoeinnahmen um etwa eine Million US-Dollar gesteigert werden.

 

Verkauft wurden insgesamt 4.473 Unzen Gold. Mit ihnen erlöste das Unternehmen Bruttoeinnahmen von 6,6 Millionen US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte man 4.600 Unzen Gold gefördert, für die man damals 5,66 Millionen US-Dollar erlöste.

Der höhere Bruttogewinn bei gleichzeitig leicht geringerer Förderung ist eine Konsequenz des gestiegenen Goldpreises. Ausschließlich der vorausbezahlten Goldverkäufe erlöste Monument Mining in diesem Geschäftsjahr 1.486 US-Dollar je Unze Gold. Ein Jahr zuvor hatte man nur einen durchschnittlichen Verkaufserlös von 1.231 US-Dollar je Unze erzielt.

Deutlich erhöht haben sich allerdings die Förderkosten. Blickt man auf die Cash-Kosten, die direkten Kosten der Förderung, also im Wesentlichen die Arbeits- und Energiekosten, musste im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 686 auf 903 US-Dollar pro Unze verzeichnet werden.

Auch die Gesamtkosten, die sogenannten All-in Sustaining Costs, erhöhten sich von 965 auf 1.135 US-Dollar je Unze. Trotzdem war die Goldproduktion zwischen Oktober und Dezember 2019 profitabler als ein Jahr zuvor, denn bezogen auf die All-in Sustaining Costs hat sich die Marge von 266 auf 351 US-Dollar pro Unze deutlich erhöht.

Der hohe Anstieg der Förderkosten und der Gesamtkosten ist in erster Linie der Umstellung der Mine auf Sulfiderz geschuldet. Zwar steig der durchschnittliche Goldgehalt des Beschickungsmaterials der Mühle von 0,88 g/t auf 0,98 g/t, an, gleichzeitig nahm jedoch die Menge des aufbereiteten Erzes von 241.925 Tonnen auf 215.305 Tonnen ab.

Sulfiderz ist in der Aufbereitung deutlich teurer als das zuvor geförderte Oxiderz. Stark sulfidhaltige Erze sind härter. Ihre Zerkleinerung beansprucht die Kugelmühlen stärker und zur Ausbringung des Goldes muss eine größere Menge an Chemikalien, wie zum Beispiel Zyanid, Kalk und Sauerstoff, aufgewendet werden. Diese Belastungen führten im hinter uns liegenden Quartal zu einem Anstieg der Cash-Kosten pro Unze um 32 Prozent auf 903 US-Dollar.

Unter dem Strich ergab sich für das Quartal ein Nettoverlust von 1,08 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Das Dezemberquartal 2018 hatte Monument Mining noch mit einem Gewinn von 0,47 Millionen US-Dollar abschließen können. In diesem Nettoverlust sind nicht zahlungswirksame Zinsaufwendungen in Höhe von 0,47 Millionen US-Dollar und ein

Wechselkursverlust von 0,82 Millionen US-Dollar enthalten. Ein Jahr zuvor waren keine nicht zahlungswirksame Zinsaufwendungen zu verzeichnen gewesen und der Wechselkursverlust hatte bei 0,14 Millionen US-Dollar gelegen.

Die liquiden Mittel des Unternehmens beliefen sich zum 31. Dezember 2019 auf 5,05 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum 30. Juni 2019 entspricht dies einem Rückgang von 4,29 Millionen US-Dollar. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 verfügte Monument Mining einschließlich eingeschränkter Zahlungsmittel in Höhe von 0,30 Millionen US-Dollar über ein positives Betriebskapital von 20,35 Millionen US-Dollar. Zum 30. Juni 2019 hatte das positive Betriebskapital noch bei 24,52 Millionen US-Dollar gelegen. 

Fazit

Durch die geplante Umstellung der Produktion auf Sulfiderz musste ein Anstieg der direkten und indirekten Förderkosten erwartet werden. Dass er nicht stärker auf die Bilanz durchschlug, hat Monument Mining in erster Linie dem stark gestiegenen Goldpreis und damit einer Komponente zu verdanken, auf die man selbst keinen großen Einfluss hat.

Eine Katastrophe sind die vorgelegten Ergebnisse zum zweiten Quartal des neuen Geschäftsjahres nicht, einen Grund zum überschwänglichen Jubel stellen sie aber auch nicht dar. Gerade weil der Goldpreis ein Element ist, das Monument Mining selbst kaum beeinflussen kann, muss der Fokus deshalb auch weiterhin darauf liegen, die Kosten im Griff zu halten.

Link zur englischen Pressemitteilung

https://www.monumentmining.com/news-media/news/2020/monument-reports-second-quarter-fiscal-2020-results/


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